3D-Druck in der Zahntechnik: Die Zukunft ist im Dentallabor angekommen

Datum: 20-07-2018

Kategorie: 3D-Druck

Sie ist überall und macht auch vor Dentallaboren nicht halt – die Digitalisierung. Längst werden dadurch in der Welt der Zahntechnik, wie überall sonst auch, viele Prozesse vereinfacht, beschleunigt und somit Kosten gespart. Der 3D-Druck gilt dabei mehr als alles andere als Zukunftstechnologie, die schon heute im Labor zur Anwendung kommt.

3D-Druck in der Zahntechnik: Die Zukunft ist im Dentallabor angekommen

#1 3D-Druck in der Zahntechnik: Verschiedene Methoden des 3D-Drucks

Durch 3D-Druck werden Herstellungsverfahren in Dentallaboren effektiver und kosteneffizienter gemacht. Das futuristisch anmutende Druckverfahren boomt, alles scheint druckbar und es gibt eine breite Auswahl an Geräten und Materialien. Herkömmliche Fertigungsverfahren scheinen veraltet und können bald von dieser Zukunftstechnologie überholt werden. Das alles führt zu einer gewissen Verunsicherung in der Dentalwelt. Dabei ist 3D-Druck lediglich ein Überbegriff für verschiedene Methoden der additiven Fertigung, statt der subtraktiven Methode wird hier meist Schicht für Schicht aufgetragen. Die einzelnen Methoden reichen von der FDM-Methode, bei der Filamente aufgeschmolzen werden, über das Aufbringen flüssigen Kunststoffs bei der Inkjet-Methode bis zum SLM- bzw. SLS-Verfahren, bei dem ein Pulver mit einem Laser verfestigt wird.

#2 3D-Druck in der Zahntechnik: Der NextDent5100 revolutioniert die Dentaltechnik

Entwickelt für die Anwendung in Dentallaboren und Kliniken, arbeitet der NextDent™ 5100 von 3D Systems mit der Figure 4TM-Technologie, die für außergewöhnliche Genauigkeit, Reproduzierbarkeit und Produktivität bei geringen Gesamtbetriebskosten führt: Zwei Modelle können in 40 Minuten hergestellt werden, Schienen in 25 Minuten und Provisorien in ca. 9 Minuten – und das unter 10.000€. Insgesamt sind zwölf Indikationen möglich. Mit einer Palette von 30 Dentalmaterialien, fortschrittlichen Drucktechnologien und der Kompatibilität mit führenden Dental-Software-Anwendungen wird die Zukunft des Dentalbereichs in die Labore geholt. Der NextDent™ 5100 bietet durch eine Reihe von Funktionen eine einfache Bedienung mit einer validierten Prozesskette. Die verwendete Figure 4 Technologie ermöglicht die Verarbeitung verschiedener Materialien in einem Gerät, ohne großen Aufwand, flexibel und zukunftsfähig. So können Löffel, Modelle, Bohrschablonen, Zahnersatz, Schienen, Kronen und Brücken zu geringeren Kosten schneller, präziser und effizienter hergestellt werden. Die verwendeten Materialien sind biokompatibel und in vielen Farben und Nuancen erhältlich, um auch den jeweiligen Ästhetik-Ansprüchen gerecht zu werden.

Mit dem 3D-Druck in der Zahntechnik ist die Zukunft im Dentallabor angekommen

#3 3D-Druck in der Zahntechnik: Richtiges Zusammenspiel für höchste Qualität

Doch nicht allein die Wahl des Druckgeräts und das richtige Material reichen aus, um den hohen Ansprüche im Dentallabor gerecht zu werden. Gerade in der Zahntechnik sind höchste Qualität und Präzision essenziell. Daher ist das korrekte Zusammenspiel wichtig und der gesamte Fertigungsprozess muss innerhalb definierter, gleichbleibender Bedingungen stattfinden. 3D-Druck ist nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint – alle Komponenten sowie die Software und die verwendeten Materialien müssen aufeinander abgestimmt sein. Durch die richtige Nachbehandlung und eine materialgerechte Verarbeitung wird sichergestellt, dass die hohen Anforderungen and Qualität und Verlässlichkeit erfüllt werden.

One comment

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  1. Jan Dijkstra sagt:

    Danke, für diesen Artikel über Zahntechnik. Ich finde es interessant, dass man Zähne 3D-drucken kann. Vor allem, dass damit Herstellungsverfahren kosteneffizienter gemacht werden können.